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Prof. Dr. Michael Ewers MPH

Vollständiges Schriftenverzeichnis - Stand: April 2017

 


Schaeffer / Hämel / Ewers (2015): Versorgungsmodelle für ländliche und strukturschwache Regionen. Anregungen aus Finnland und Kanada

In ländlichen und strukturschwachen Regionen steigt die Zahl alter und chronisch kranker Menschen. Finnland und Kanada begegnen dem mit unterschiedlichen Versorgungsmodellen, die auch für Deutschland anregend und innovativ sind.

Finnland und Kanada teilen mit Deutschland die Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt: In allen drei Ländern und dort besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen nimmt die Zahl alter und chronisch kranker Menschen mit komplexen Problemen zu. Welche Antworten in Finnland und Kanada gefunden wurden, um den mit dieser Entwicklung verbundenen Herausforderungen zu begegnen, ist Gegenstand dieses Buches. Vorgestellt werden unterschiedliche, innovative Modelle für eine bedarfsgerechte Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen, die auch für Deutschland anregend sein können. Thematisiert werden sowohl die ärztliche Primärversorgung, multiprofessionelle Gesundheitszentren, der Krankenhaussektor wie auch die pflegerische Versorgung.

Erschienen 2015 bei Beltz-Juventa / Weinheim (ISBN 978-3-7799-1990-2- gleich hier bestellen)

 

 

 

 

 

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Hurrelmann / Baumann (Hg.) (2014): Handbuch Gesundheitskommunikation

Der Austausch von Informationen über Gesundheit und Krankheit wird immer wichtiger. Das breite Themenspektrum ist nicht nur in massenmedialen Informations- und Unterhaltungsformaten überaus präsent, auch die Alltagskommunikation ist von Gesundheits- und Krankheitsthemen geprägt. Neben die direkten persönlichen Kommunikationsformen treten heute vor allem online-basierte Wege des Austauschs. Moderne Interaktions- und Kommunikationstechniken beeinflussen inzwischen den gesamten Gesundheitsmarkt und alle Sektoren der Versorgung - von der Gesundheitsförderung und Prävention über die medizinische und psychotherapeutische Behandlung bis hin zu Rehabilitation und Pflege. Das fachliche Wissen hierüber wird im interdisziplinären Forschungsfeld «Health Communication» gesammelt.

In diesem Handbuch geben renommierte Autorinnen und Autoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen - vor allem der Kommunikationswissenschaft, Gesundheitswissenschaften, Medizin, Psychologie und Soziologie - einen systematischen Überblick über dieses sich schnell entwickelnde Gebiet. Neben Modellen, Konzepten, Strategien und Programmen der Gesundheitskommunikation werden die unterschiedlichen Kommunikationswege, die Perspektiven der verschiedenen Kommunikationspartner sowie die gesundheitspolitischen Implikationen der Kommunikation über Gesundheit und Krankheit analysiert.

Schaeffer D, Ewers M, Schmidt-Kähler S (2014): Institutionalisierte Patientenberatung. In: Hurrelmann K, Baumann E (Hg.): Handbuch Gesundheitskommunikation. 2. Auflage. Bern: Huber, 468-481

Erschienen im Herbst 2014 bei Huber / Bern

 

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Rosenbach F / Ewers M (2012): Selbstmanagementförderung bei psychischen Gesundheitsproblemen

Selbstmanagementförderung ist ein Sammelbegriff für patientenzentrierte Inter-ventionsstrategien in der Versorgung chronisch kranker Menschen. Erstmals in den 1960er-Jahren in diesem Kontext verwendet, wurde Selbstmanagementförderung im Zeitverlauf unterschiedlich konzeptualisiert und in nahezu allen Versorgungssettings sowie bei diversen Zielgruppen angewendet. Auffallend ist, dass Menschen mit anhaltenden und wiederkehrenden psychischen Gesundheitsproblemen in den Diskussionen über Selbstmanagementförderung lange Zeit unberücksichtigt blieben. Psychische Beeinträchtigungen wurden oft nur als Störfaktoren eines effektiven Selbstmanagements bei chronischen körperlichen Erkrankungen diskutiert. Allmählich scheint sich dies zu ändern.

Vor diesem Hintergrund wurde eine umfassende Literaturanalyse durchgeführt, (1) um den Diskussions- und Forschungsstand zum Thema Selbstmanagementförderung bei chronischer Krankheit zu kompilieren, (2) die zuvor skizzierten Entwicklungen im Diskursverlauf nachzuzeichnen und (3) den Stand der Auseinandersetzung mit Selbstmanagementförderung speziell im Mental Health Bereich zu dokumentieren. Ziel war es, Forschungsdesiderata zu identifizieren und Grundlagen für die Durchführung empirischer Untersuchungen zum Thema zu erarbeiten. Die Ergebnisse sind in einem Working-Paper verdichtet und zusammenfassend publiziert.

Rosenbach F, Ewers M (2012): Selbstmanagementförderung bei psychischen Gesundheitsproblemen - eine Literaturstudie. Working Paper No. 12-01 der Unit Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik. Berlin: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Erschienen 2011 / Eigenverlag von IMPPW - Charité - Universitätsmedizin Berlin >>>gleich hier herunterladen

 

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Ewers M et al. (2012): Forschung in den Gesundheitsfachberufen

Eine durch den Gesundheitsforschungsrat (GFR) eingesetzte Arbeitsgruppe Gesundheitsfachberufe hat bestehende Forschungsstrukturen, exemplarische Forschungsfelder und drängende Forschungsbedarfe in der Pflege, dem Hebammenwesen sowie der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie ermittelt und kritisch diskutiert. Entsprechend der Funktion des GFR, der Fragen und Probelme der Gesundheitsforschung berät und Empfehlungen formuliert, war es Aufgabe der eingesetzten Arbeitsgruppe, die derzeitige Situation der Forschung in den Gesundheitsfachberufen vor dem Hintergrund eines zunehmend breiter werdenden Studienangebotes in diesen Fächern sichtbar zu machen und Entwicklungsperspektiven für die Foschung in den Gesundheitsfachberufen aufzuzeigen, wobei bildungspolitische Fragen zu den Studiengängen und zum Prozess der Akademisierung explizit ausgeklammert wurden. Diese Aspekte wurden parallel vom Wissenschaftsrat bearbeitet.

Die Publikation - ergänzt um ein Vorwort des Vorsitzenden des Gesundheitsforschungsrates Prof. Dr. Adler und um einige Kernaussagen - bündelt das Ergebnis der Analyse und der darauf bezogenen Beratungen. Es gibt Hinweise auf mögliche Beiträge der Gesundheitsfachberufe zur Lösung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen und zeigt Wege auf, wie die Forschung zu Themen der Gesundheitsfachberufe und durch die Angehörigen dieser noch jungen Disziplinen gefördert werden kann.

Ewers M, Grewe T, Höppner H, Huber W, Sayn-Wittgenstein F, Stemmer R, Voigt-Radloff S, Walkenhorst U (2012): Forschung in den Gesundheitsfachberufen. Potenziale für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung in Deutschland. Deutsche Medizinische Wochenschrift 137(S2), 37-73

 

2., überarbeitete und erweiterte Auflage

lehrbuch

Schaeffer D / Schmidt-Kähler S (Hg.): Lehrbuch Patientenberatung

Die Beratung von Patienten und Nutzern des Gesundheitswesens ist in Deutschland wie andernorts ein zunehmend wichtiges Praxisfeld, das angesichts gesundheitspolitischer und gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Patientenberatung leistet Orientierungshilfe im Dschungel der Versorgungsstrukturen, thematisiert die Rechte und Wahlmöglichkeiten der Patienten im Behandlungsgeschehen und vermittelt indikationsbezogene Informationen und Kompetenzen zum Umgang mit einzelnen Erkrankungen. In Zeiten der immer häufiger eingeforderten Eigenverantwortung der Patienten und der sich ausweitenden Entscheidungsspielräume kommt das Gesundheitswesen an einem hochwertigen Informations- und Kommunikationsangebot für seine Nutzer nicht mehr vorbei.

Dieses Buch schließt eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur, es legt den Stand der theoretisch-konzeptionellen Diskussion zur Patientenberatung übersichtlich dar, fasst methodische Strategien zusammen und vermittelt interessante Einblicke in die Praxis dieses jungen Aufgabenfeldes. Die Komposition von Beiträgen namhafter Experten aus dem In- und Ausland bietet eine systematische und interdisziplinäre Bestandsaufnahme, die den einschlägigen Ausbildungs- und Studiengängen als Lehrbuch dienen kann, Hilfestellung und Anregungen für Praktiker aufzeigt und neue Impulse für die Methoden- und Theorieentwicklung liefert. In dem Buch ist folgender Beitrag von mir enthalten:

Ewers M, Schaeffer D (2011): Aufgaben der Patientenberatung. (87-107)

Erschienen 2012 / 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage - Verlag Hans Huber

 

leli

Slotala L / Ewers M: Lehrplanentwicklung und Lehrplanimplementierung in der Pflege

In Baden-Württemberg ist im Zuge der Novellierung des Krankenpflegegesetzes 2003 ein Prozess der Lehrplanentwicklung und -implementierung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege angestoßen worden. Dieser Prozess und die in diesem Rahmen erarbeiteten Produkte – darunter der 2004 veröffentlichte Landeslehrplan und einige Handreichungen – standen im Zentrum einer von 2010 bis 2011 durchgeführten Untersuchung der Unit „Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik“ der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Deren Ziel bestand darin, die durchgeführten Aktivitäten und ihre Ergebnisse zu analysieren und daraus grundsätzliche Erkenntnisse über Modernisierungs- und Innovationsprozesse in der Pflegeausbildung zu sammeln. Es wurde ein mehrperspektivischer methodischer Zugriff gewählt, der neben Dokumentenanalysen auch qualitativ- und quantitativ-empirische Erhebungen einschloss. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in diesem Working Paper zusammenfassend dokumentiert. Sie unterstreichen, dass die Modernisierung der Pflegeausbildung auch weiterhin auf ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft und Experimentierfreude der Pflege und ihrer Vertreter angewiesen ist. Diese gilt es durch geeignete Initiativen zu erhalten und zu fördern. Die bisher geleisteten Entwicklungs- und Implementierungsarbeiten sind zu verstetigen und bei den kompetenzorientierten Lernerfolgskontrollen ist Qualitätsgesichtspunkten besondere Bedeutung beizumessen. Den landes- und disziplinübergreifenden Austausch über Fragen einer zukunftsfähigen Pflegebildung zu beför-dern, den erkennbaren Bedarf an Nachwuchsförderung in diesem Bereichen zu beantworten und kontinuierlich steuerungsrelevante Informationen über die Pflege-bildung zu erarbeiten, sind wichtige Zukunftsaufgaben.

Slotala L, Ewers M (2011): Lehrplanentwicklung und Lehrplanimplementierung in der Gesundheits- und Krankenpflege – das Beispiel Baden-Württemberg. Working Paper No. 11-01 der Unit Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik. Berlin: Charité – Universitätsmedizin Berlin

Erschienen 2011 / Eigenverlag von IMPPW - Charité - Universitätsmedizin Berlin >>>gleich hier herunterladen

 

Neuauflage

handbuch

Schaeffer D/ Wingenfeld K (Hg.): Handbuch Pflegewissenschaft

Pflege und Pflegewissenschaft haben seit Erscheinen der ersten Auflage dieses Handbuchs eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Befördert wurde sie durch den voranschreitenden demografischen und epidemiologischen Wandel, durch den sich in allen Bereichen des Gesundheitswesens die Anforderungen und Aufgaben verändert haben. In der Pflege haben u.a. Aufgaben der Versorgungsgestaltung und -steuerung an Bedeutung gewonnen, ebenso edukative und beratende Aufgaben, haben Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation hohen Stellenwert erhalten und sind infolge des technologischen Fortschritts vielfältige neue Optionen entstanden. Um ihnen angemessen zu entsprechen, sind neue wissenschaftlich fundierte Konzepte gefordert, die zugleich die Evidenzbasierung pflegerischen Handelns befördern. Dazu beizutragen, ist Ziel von Pflegewissenschaft, die vor inzwischen fast zwei Jahrzehnten auch in Deutschland Einkehr in die Hochschulen und Universitäten hielt. Mit dieser Neuausgabe des Handbuchs ist intendiert, den erreichten Entwicklungsfortschritt der Pflegewissenschaft aufzuzeigen und zugleich voranzutreiben. Das Handbuch enthält die beiden folgenden, von mir verfasste Beiträge:

Ewers M (2011): Pflege und Versorgung am Ende des Lebens. (Seiten 561-580)
Ewers M (2011): Case Management als Aufgabe der Pflege. (Seiten 643-660)

Erschienen 2011 / Juventa Verlag Weinheim

 

Ewers M / Schaeffer D (Hg.): Am Ende des Lebens

Die Versorgung und Pflege von Menschen am Ende des Lebens stellt für moderne Gesundheitssysteme eine wachsende Herausforderung dar. Um dem zu begegnen, sind weltweit Initiativen für eine bedarsgerechte Anpassung organisatorischer Strukturen und Prozesse an die veränderten Anforderungen in der letzten Lebensphase in Gang gekommen. Vielerorts haben die Leitgedanken der Hospiz- und Palliativbewegung in die etablierten Strukturen Einzug gehalten oder neue und spezialisierte Pflege- und Versorgungsangebote hervorgebracht. Doch obwohl derartige Bemühungen auch hierzulande existieren, kann die Bilanz nicht überzeugen. Die mit letaler Erkrankung, Sterben und Tod in einem vornehmlich biomedizinisch und kurativ ausgerichteten Gesundheitssystem einhergehenden Verwerfungen erfahren vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Erkenntnisse über individuelle Lebens- und Sterbesituationen, Bedarfsgesichtspunkte und Aspekte der Versorgungsgestaltung werden in den aktuellen Debatten oftmals ausgespart. Dem will dieser Sammelband aus gesundheits- und pflegewissenschaftlicher Perspektive begegnen. Anknüpfend an den internationalen Diskurs über die so genannte End-of-Life Care", beschäftigen sich Vertreter unterschiedlicher Disziplinen mit ausgewählten Aspekten der Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase. Dabei wird nicht nur der im internationalen Vergleich beachtliche Forschungs- und Gestaltungsbedarf verdeutlicht, sondern ebenso die Forderung nach mehr Bedarfs-, Zugangs- und Leistungsgerechtigkeit in der Versorgung und Pflege von Menschen am Ende des Lebens untermauert.

Erschienen 2005 / Verlag Hans Huber Bern

 

2., ergänzte Auflage

Ewers M /Schaeffer D (Hg.): Case Management im Gesundheitswesen

Auch in Deutschland genießt Case Management wachsende Popularität. Es gilt als Antwort auf Probleme, mit denen sich alle modernen Sozial- und Gesundheitssysteme konfrontiert sehen. Hierzu zählen mangelnde Integration und Kontinuität ebenso wie unzureichende Patienten- und Ergebnisorientierung. Case Management reagiert auf diese Herausforderungen auf der Ebene des direkten Versorgungsgeschehens und ausgerichtet auf einen individuellen Fall. Es überbrückt die Grenzen von Organisationen und Professionen und richtet die Akteure auf einen gemeinsamen Fokus aus: den Patienten bzw. Klienten und sein soziales Umfeld.

Die Beiträge dieses Buches vermitteln einen Einblick in Theorie und Praxis von Case Management in den USA, einigen europäischen Nachbarländern und Deutschland. Es wird eine Brücke geschlagen zwischen Ländern mit langjährigen Erfahrungen und solchen, die sich noch in einem experimentellen Stadium befinden. Zugleich wird die Case-Management-Diskussion im deutschsprachigen Raum um wichtige inhaltliche Aspekte erweitert, z.B.: klinische Dimensionen von Case Management, Case Management bei speziellen Patientengruppen, pflegerisches Case Management, die Perspektive der Patienten, methodische Weiterentwicklungen (z.B. Pathway Management, CareMaps® etc.).

Die Auseinandersetzung mit Case Management - dies wird in dem Buch deutlich - bietet innovative Lösungsansätze für aktuelle Versorgungsprobleme, zahlreiche Ideen zur Optimierung des Versorgungshandelns und nicht zuletzt interessante Perspektiven für die weitere Professionalisierung von Pflege, Medizin und Sozialarbeit.

Erschienen 2005 / 2., ergänzte Auflage / Verlag Hans Huber Bern

 

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