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Prof. Dr. Michael Ewers MPH

Patientensicherheit in der häuslichen Versorgung - Projekt mit Expertenhearing erfolgreich abgeschlossen

Seit November 2014 wurden im Rahmen einer 1. Phase von SHAPE. leitfadengestützte Interviews mit insgesamt 12 dauerbeatmeten Patienten und 15 von deren Angehörigen geführt, um mehr über deren Sichtweisen und Erfahrungen zum Thema Sicherheit in der häuslichen Beatmungspflege zu erfahren. Inzwischen wurden die Interviews ausgewertet und zu ersten Teilergebnissen verdichtet. In der 2. Phase von SHAPE. wurden die Teilergebnisse in mehreren Fokus Groups mit unterschiedlichen Personengruppen diskutiert - darunter Pflegende, Therapeuten, Ärzte aber auch Geschäftsführer von Pflegediensten, Mitarbeiter von Kranken- und Pflegekassen, Hilfsmittellieferanten und vergleichbare Akteure, die auf irgendeine Weise in die häusliche Versorgung dauerbeatmeter Patienten involviert sind. Die Auswertung wurde zwischenzeitlich abgeschlossen und die unterschiedlichen Ergebnisse des Projektes zusammengeführt.

Im Februar 2017 wurden die Ergebnisse des SHAPE. Projekts bei einem Expertenhearing zur Diskussion gestellt. Eine Dokumentation des Expertenhearings inklusive der Handouts der Redebeiträge kann auf der SHAPE-Webseite eingesehen und heruntergeladen werden. Dort sind auch die bereits zum Projekt erschienenen Publikationen gelistet (siehe hier). Weitere, derzeit noch in Vorbereitung befindliche Publikationen werden schrittweise hinzugefügt.

Das Forschungsprojekt SHAPE wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Studien zur Versorgungsforschung gefördert und vom Aktionsbündnis Patientensicherheit unterstützt.

shape

Nationaler Aktionsplan HEALTH LITERACY für Deutschland

Etwas mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung (54%) sind in ihrer Gesundheitskompetenz / Health Literacy eingeschränkt, noch stärker betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen wie beispielsweise ältere Menschen oder Migranten. Ähnliche Probleme werden auch aus zahlreichen anderen Ländern berichtet, wie etwa den USA, Kanada, Australien, Schottland oder auch Österreich. Allerdings wurde dort das Thema bereits früher aufgegriffen und mit spezifischen Förderprogrammen beantwortet. Denen ging zumeist die Erstellung eines wissenschaftlich fundierten Aktionsplans voraus - ein Beispiel, dem nun auch in Deutschland gefolgt werden soll. Ziel ist es, dem Thema Gesundheitskompetenz / Health Literacy in Deutschland mehr Aufmerksamkeit bei der Politik und der Bevölkerung zu verschaffen und geeignete Maßnahmen zur Beantwortung der eingangs angesprochenen Herausfordeurngen zu ergreifen.

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem AOK Bundesverband und unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Gröhe soll bis Ende 2017 ein Nationaler Aktionsplan zum Thema Health Literacy/Gesundheitskompetenz erarbeitet werden, der auf Verbesserung der Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung zielt. Der Aktionsplan soll unterschiedliche Expertisen bündeln, auf einer systematischen Analyse der Situation im deutschsprachigen Raum basieren und Handlungsschritte auf unterschiedlichen Ebenen aufzeigen. Zur Erarbeitung des Aktionsplan wird sich am 23. September 2016 in Berlin eine Expertengruppe konstituieren, an der auch ich mitwirken werde. Nähere Informationen über das Vorhaben finden sich hier.

NEUE PUBLIKATIONEN ZUM THEMA HEALTH LITERACY / GESUNDHEITSKOMPETENZ ERSCHIENEN

Schaeffer, D./Vogt, D./Berens, E. M./Hurrelmann, K. (2016): Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland – Ergebnisbericht. Bielefeld: Universität Bielefeld. (PDF)

Schmidt-Kaehler, S./Vogt, D./Berens, E.M./Horn, A./Schaeffer, D. (2017): Gesundheitskompetenz: Verständlich informieren und beraten. Material- und Methodensammlung zur Verbraucher- und Patientenberatung für Zielgruppen mit geringer Gesundheitskompetenz. Bielefeld: Universität Bielefeld. (PDF)


VELA-Regio - Projekt zur Versorgung langzeitbeatmeter Patienten erfolgreich abgeschlossen

Von Juli 2015 bis Juni 2016 wurde am Institut für Gesundheits- und Pflegewisenschaft eine mehrteilige, vom AOK-Bundesverband geförderte Expertise zum Thema Versorgungsangebote für invasiv langzeitbeatmete Patienten unter regionalen Gesichtspunkten (VELA-Regio) erstellt. Dabei wurde zum einen nach dem aktuellen Stand der (inter-)nationalen Literatur zum Thema und damit auch nach identifizierbaren Ansätzen und Impulsen zur Versorgung dieser Patientengruppe gefragt. Zum anderen war von Interesse, welche speziellen Strukturen und Angebote für invasiv-langzeitbeatmete Patienten hierzulande entstanden sind, wie sie ausgestattet sind und womöglich auch, ob und wie sie bereits miteinander vernetzt sind. Schließlich wurde gefragt, wie sich diese Entwicklung aus Sicht ausgewählter Akteure derzeit darstellt, welche Erkenntnisse sie über die aktuelle Spezialversorgung für invasiv beamtete Patienten haben und welche Herausforde-rungen aus ihrer Sicht in diesem Feld derzeit zur Bewältigung anstehen. Das übergeordnete Ziel der forschungsgestützten Auseinandersetzung war es, (1) Empirische Erkenntnisse über den Bedarf und das Angebot an Spezialversorgung für in-vasiv langzeitbeatmete Patienten und ihrer Angehörigen zu gewinnen; (2) Versorgungswege zu identifizieren, auf denen die invasiv langzeitbeatmeten Patienten durch das Versorgungssystem und seine Instanzen geleitet werden und (3) vor dem Hintergrund des (inter-)nationalen Stands der Literatur Empfehlungen für die künftige Gestaltung und Steuerung dieses Versorgungsbereichs zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieser Forschungsprojektes wurden zwischenzeitlich in Form von drei Working-Papern veröffentlicht:

VELA-Regio Teil 1: Kommentierte Bibliografie (WP 16-01)

VELA Regio Teil 2: Bedarf und Strukturen (WP 16-02)

VELA-Regio Teil 3: Strukturen und Prozesse aus Akteurssicht (WP 16-03)


VISITING PROFESSORSHIP

Das University Professorship Committee der Canterbury Christ Church University in Canterbury, Kent / UK hat Prof. Dr. Michael Ewers mit Wirkung zum 1. März 2016 zum Visiting Professor in der Faculty of Health and Wellbeing berufen. Konkret soll durch diese Berufung eine intensive Zusammenarbeit zum Thema Palliative & End of Life Caremit dem an der Fakultät angesiedelten England Centre for Practice Development unterstützt werden.

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INTERTUT II - Kooperativ lernen und lehren - 2. Förderphase

Seit Januar 2016 läuft die zweite Phase des von 2014-2015 an der Charité - Universitätsmedizin erfolgreich implementierten Entwicklungs- und Innovationsprojekts, mit dem Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Gesundheitsprofessionen in Form extra-curricularer Tutorien miteinander, voneinander und übereinander lernen sollen. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, im Rahmen des Förderprogramms Operation Team gefördert.

An dem Projekt sind folgende Partner beteiligt.

Näheres zum Projekt findet sich auf der Webseite des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft.

 

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